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03.06.2019

Cross-Dressing im abbasidischen Bagdad

Theofunk im Gespräch mit Johannes Thomann

Johannes Thomann

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Im Zentrum dieser Folge in unserer Reihe „Körper & Körperlichkeit“ stehen die ġulāmīyāt – junge Frauen am abbasidischen Herrschaftshof, die sich als junge Männer verkleideten. An ihrem Beispiel lässt sich gut der historische Wandel nachvollziehen, der sich mit Blick auf herrschende Schönheitsideale, aber auch allgemein in Bezug auf Codierungen und Markierungen von Geschlecht und Geschlechtlichkeit auch in islamischen Kontexten vollzogen hat. Der Züricher Islamwissenschaftler Johannes Thomann hat sich mit diesem Thema beschäftigt und gibt uns Aufschluss über diese Formen des „Cross-Dressing“ im Herzen der damaligen muslimischen Zivilisation.

Foto: Hureyre Kam